Montag, 15. März 2010

Luang Prabang, Vang Vieng und Vientiane

Nong Kiao, 08.03.2010

Unsere zweite Bootfahrt von Nong Kiao nach Luang Prabang dauerte insgesamt 7 Stunden. Diesmal war es keine Schwierigkeit genügend Leute für ein Boot zusammen zu bekommen, auf der Anmeldeliste beim Ticketschalter hatten sich bereits am Vortag 21 Personen angemeldet. Da wir die Befürchtung hatten, dass es mit 20 anderen auf einem Boot ziemlich eng und unbequem werden würde, versuchten wir den Betreiber der Boote zu überzeugen zwei Boote aufs Wasser zu schicken - aber wir hatten keine Chance, der Gewinn den er mit nur einem Boot machen konnte war einfach größer. Das Boot, dass wir dann nach fast einer Stunde Verhandlung bestiegen, war aber größer als das vom Vortag, es war zwar noch immer eng, aber nicht so schlimm wie wir befürchtet hatten. Mit dabei waren wieder Lina und Tom mit denen wir dann auch gleich die nächsten vier Tage in Luang Prabang verbrachten. Die Bootfahrt war diesmal etwas aufregender als beim ersten Mal, da der Nam Ou nun schon weniger Wasser hatte und wir manchmal befürchten mussten stecken zu bleiben. Einmal mussten auch einige von uns das Boot verlassen um uns anzuschieben und ein anderes Mal wurden wir ein paar km über Land in einem Tuc Tuc befördert. Auch der Motor zickte von Zeit zu Zeit und in manchen von uns kamen schon Erinnerungen an die TV-Serie "Lost" auf, aber pünktlich bei Einbruch der Dunkelheit und komplett erledigt, da wir nun schon eine ganze Woche durchgehend unterwegs gewesen waren, kamen wir in Luang Prabang an. Auch Luang Prabang gehört zum Unesco Weltkulturerbe - es ist die einzige vollständig erhaltene Tempelstadt der Region, wird von vielen Touristen besucht und ist auch entsprechend teuer. Nachdem wir vier zwei nette Zimmer gefunden hatten, gingen wir "Sindat", Fondue auf laotisch essen. Hierfür gart man Seafood, Gemüse und Glasnudeln in einer (sehr) würzigen Brühe und ißt dazu sticky rice.


Alex beim Anschieben in diesem Boot haben wir es uns sieben Stunden gemütlich gemacht
Luang Prabang, 09.03.-11.03.2010
Wir waren uns einig, dass wir in Luang Prabang erstmal vier Nächte am Stück bleiben wollen. Nach der ersten Nacht in Luang Prabang gingen wir erstmal gemütlich Frühstücken um anschließend Pläne für die nächsten Tage zu schmieden. Zunächst fühlten wir uns ein bisschen als ob wir wieder in der Zivilisation angekommen wären - es gab wieder Strom und warmes Wasser ohne Unterbrechung und in fast jedem Café WiFi, aber noch immer kein Handynetz. Irgendwie hatten wir aber auch das Gefühl, dass diese Stadt mit den vielen schicken Restaurants (oder besser Kleinstadt, Luang Prabang hat ungefähr 30.000 Einwohner) auch überall anders auf der Welt sein könnte. Da Luang Prabang eine Tempelstadt ist sieht man tagsunter viele Mönche durch die Straßen laufen und es gibt jede Menge Tempel zu besichtigen. Frühmorgens kann man den Bettelmönchen dabei zusehen wie sie durch die Straßen ziehen um von der Bevölkerung, die am Straßenrand sitzt, Reisspenden entgegen zu nehmen. Alex und Tom schafften es sogar am zweiten Tag diese Zeremonie zu beobachten und im Anschluss über den Hafenmarkt zu spazieren und lokale Spezialitäten wie Bambusratten und Schlangen die, nur in den frühen Morgenstunden gehandelt werden, zu bewundern. (ich war zwar so früh auf, fühlte mich aber an dem Tag nicht fit genug, um mitzugehen) - Touristen können an der Morgen-Zeremonie der Bettelmönche entweder teilnehmen in dem sie sich auch Reis am Markt besorgen und diesen dann verteilen, ansonsten wird es gern gesehen, wenn sie das Geschehen aus dem Hintergrund beobachten. Leider halten sich aber nicht alle daran und lassen sich nicht davon abhalten die Mönche aus nächster Nähe zu fotografieren.
Nach einem gemeinsamen Frühstück in einem Restaurant das sich in einem alten Kolinialhaus befand stiegen wir gestärkt die 329 Stufen zum goldenen That and der Spitze des Phou Si auf. Von dort sah man sehr schön, dass sich das Zentrums Luang Prabangs auf einer sehr grünen Halbinsel die von den Flüssen Nam Khan und Mekong umgeben ist, befindet. Später gingen wir noch zum Vat Xieng Thong, dem ältesten Tempel (16. Jh.) der Stadt.
Ansonsten mussten wir schön langsam wieder unseren Blog updaten und unsere Weiterreise organisieren. D.h. wir brauchten ein Busticket nach Vang Vieng und ein Bus-/Zugticket von Vientiane nach Bangkok. Abends aßen wir auf dem Nachtmarkt und spazierten des öfteren über dem Hmong Markt auf dem man diverse Souvenirs kaufen kann.
Kloster beim Vat Xieng Thong
Eigentlich war es in Luang Prabang die ganze Zeit sehr heiß gewesen, nur am letzten Tag an dem wir einen Ausflug zu dem Tad Kuang Xi Wasserfall und den Pak-Ou-Höhlen geplant hatten, schlug das Wetter für einen Tag um. Da wir schon früh gestartet und daher noch recht verschlafen waren, hatten wir das nicht so ganz mitbekommen und hatten leider viel zu wenig Kleidung an und mit. Auf dem offenen Tuc Tuc mit dem wir insgesamt vier Stunden fahren mussten wurde es uns dann auch bald ziemlich kalt.
Nach einer Stunde Fahrt kamen wir beim Tad Kuang Xi Wasserfall, der ungefähr 30 Meter hoch ist, an. Beim Aufstieg wurde uns zwar bald wieder wärmer, aber die wunderschönen Badepoole die es gab, bewunderteten wir nur von draußen. Um zu den Höhlen zu gelangen mussten wir die doppelte Strecke zurück fahren und den Mekong mit einem Boot überqueren. Die Höhlen waren relativ klein, im Inneren sind unzählige Buddhas in allen erdenklichen Größen aufgestellt.
Durchgefrohren kamen wir am frühen Abend wieder zurück in die Stadt und nach einer heißen Dusche und einem gemeinsamen Abendessen in einem indischen Restaurant (wir waren wieder bereit dazu :-)) mussten wir uns von Lina und Tom verabschieden - die beiden wollten am nächsten Tag direkt nach Vientaine weiterfahren und wir hatten ja noch einen Zwischenstopp in Vang Vieng eingeplant.
Vang Vieng, 11.03.-13.03.2010
Ungefähr sechs Stunden fuhren wir mit einem VIP Express Bus (das nennt man wohl Marketing ;-)) von Luang Prabang nach Vang Vieng. Da wir wieder durch wunderschöne Berglandschaften fuhren, konnte unser Express Bus teilweise nur 20-30km/h fahren. Vang Vieng ist in Laos wohl so etwas wie Mallorca in Spanien - eine Partymeile. Der Ort ist auf der einen Seite bekannt für's Tuben - hierfür fährt man auf einem LKW-Schlauch den Fluss herunter, kommt dabei an einigen Bars vorbei, zu denen man sich mit einer Liane ans Ufer schwingt um dann Shots zu trinken. So eine Tubing-Tour startet gegen 10 Uhr am Vormittag und dauert bis ca 18 Uhr. Abends ist der Ort dann von mehr oder weniger betrunkenen Leuten bevölkert, die sich dann in den unzähligen TV-Restaurant von alten "Friends" oder "Simpsons"-TV-Staffeln berieseln lassen. Auf der anderen Seite ist die Umgebung von Vang Vieng sehr schön - man kann ziemlich viel unternehmen: radfahren, Höhlen erkunden, wandern und in den vielen Badepools der umliegenden Flüsse baden. Wir haben das Tuben ausgelassen :-), besuchten die Höhle Tham Pou Kham (Goldkrabbe) und gingen in einem erfrischendem türkisfarbenen Pool baden.
liegende Buddhastatue im Tham Pou Kham
Jippieh!
Vientiane, 13.03.-15.03.2010
Mit einem Minibus ging es weiter in die Hauptstadt von Laos - die kleinste Haupstadt Asiens hat ungefähr 400.000 Einwohner und ist sehr überschaubar. Im Zentrum gibt es eigentlich nur zwei etwas größere Straßen auf denen sich wohl fast alles abspielt. Viel zu besichtigen gab es eigentlich nicht, aber da ich mich am letzten Tag in Luang Prabang ziemlich verkühlt hatte, kam uns (oder eher mir) das entgegen. Wir gingen es, auch aufgrund der Hitze, sehr gemütlich an und verbrachten relativ viel Zeit in unserem (klimatisiertem) Zimmer.
Da wir in den Nachrichten gehört hatten, dass in Bangkok für den 14.03. eine große Demonstration gegen die Regierung angkündigt war, verfolgten wir immer wieder die Nachrichten. Nachdem am Sonntag aber nur noch von einigen 10.000 Demonstranten die Rede war (ursprünglich wurde von einer Million Demonstranten ausgegangen) konnten wir uns schon mal auf unsere Weiterreise mit dem Nachtzug nach Bangkok vorbereiten.

Dienstag, 9. März 2010

Eine abenteuerliche Reise von Vietnam nach Laos

Von Sa Pa (Vie) nach Dien Bien Phu (Vie), 03.03.2010
Da die Straße von Sa Pa nach Dien Bien Phu über den höchsten Pass Vietnams (ca 1900m) führt und zum größten Teil in einem sehr schlechten Zustand ist, hatten wir uns für diese Teilstrecke einen Fahrer und einen Landcruiser organisiert. Die Straße war eigentlich in einem noch schlechteren Zustand als wir uns vorgestellt hatten - wir fuhren acht Stunden auf Schotterstraßen und Sandpisten. Um ca 16 Uhr kamen wir schließlich in Dien Bien Phu an - die Stadt ist eine klassische Transitstadt die überhaupt keinen Charme aufzuweisen hat. Es gibt nur eine handvoll Hotels und Guesthäuser und die sind in einem ziemlich schlechten Zustand, da man eigentlich keine andere Wahl hat als dort zu übernachten. Nach dem wir schon fast alle Zimmer in der Stadt besichtigt hatten, entschieden wir uns für das billigste Guesthouse, da es eigentlich keinen Unterschied machte. Auch in Hinblick auf Restaurants hat die Stadt nicht viel zu bieten, außer Straßenküchen in denen man nicht so genau weiß was man bekommt (immerhin ist Hund die lokale Spezialität) haben wir eigentlich nichts gefunden. Historisch hat die Stadt allerdings eine große Bedeutung: hier fand die französische Kolonialherrschaft ihr Ende. Am frühen Abend teilten wir unserem Reisebüro noch mit in welchem Hotel wir abgestiegen waren und es wurde uns versichert, dass wir am nächsten morgen an der Rezeption abgeholt werden. Aufgrund des nicht ganz so netten Zimmers und anscheinend einer kleinen Vorahnung was unseren Pick-up-Service betraf hatten wir eine eher kurze und unruhige Nacht. Am nächsten morgen standen wir pünktlich um 5:30 vor unserem Hotel und warteten angespannt auf unseren Bus, der einfach nicht kommen wollte. Zunächst machten wir uns nicht solche Gedanken, da diese Busse ja meistens nicht so pünktlich sind, aber wir wunderten uns dann schon warum bei den anderen Guesthouses niemand stand. Um 6:00 schauten wir schließlich zum Busbahnhof und mussten feststellen, dass unser Bus bereits pünktlich um 5:30 die Stadt verlasssen hatte - wir hätten zum Busbahnhof kommen sollen! Da wir uns in Dien Bien Phu überhaupt nicht wohlgefühlt hatten überlegten wir verzweifelt und etwas übermüdet was wir denn nun machen sollen. Einige Taxi- und Mopedfahrer boten uns an uns zur Grenze zu fahren, unsere Weiterfahrt müssten wir dann von Laos organisieren. Wir wussten eigentlich nur, dass die Straße nach der Grenze auch wieder in einem sehr schlechten Zustand sein soll und das der Grenzübergang mitten in den Bergen ist. Der nächste Ort in den man übernachten kann in 40km von der Grenze entfernt - und das ist in dieser Gegend des Landes sehr weit und zu Fuss auch nicht zu bewältigen. Die einzige Möglichkeit wäre unserer Meinung nach Autostopp gewesen. Widerwillig freuten wir uns mit dem Gedanken an, noch eine Nacht in der Stadt zu bleiben. Als wir dann um 9:00 unser Busticket für den nächsten Tag abholen wollten, wurden wir jedoch wieder mit einer schlechten Nachricht überrascht: Der Bus der am nächsten Tag nach Laos fahren sollte war kaputt und wir hätten nur noch ein Ticket für den übernächsten Tag bekommen. Da die Ticket-Verkäuferin sehr freundlich war und auch gut Englisch sprac, liesen wir uns von ihr nur kurz versichern, dass man auch auf eigene Faust über die Grenze kommt und stiegen ins nächste Taxi Richtung vietnamesischer Grenze. Die zusätzlichen Kosten waren uns zu diesem Zeitpunkt schon egal, noch zwei Tage in Dien Bien Phu waren für uns unvorstellbar! Im Taxi überlegten wir beide still und unabhängig voneinander, welche Stücke aus unserem Rucksack wir zurücklassen könnten um den Weg in die erste laotische Ortschaft auch zu Fuss bewältigen zu können.
Die Grenzbeamten an der vietnamesischen Grenze waren im großen und ganzen sehr freundlich, als wir beunruhigt feststellten, das weit und breit kein Taxi zu sehen war boten sie uns an, dass wir mit zwei Mopedfahrern (wohl gute Freunde von den Beamten) und 10$ pro Person zur laotischen Grenze gebracht werden können - diese ist nämlich auch noch einmal 10km von der vietnamesischen Grenze entfernt. Gesagt getan, mit unseren Rucksäcken auf den Schultern bestiegen wir die Mopeds und fuhren mal wieder über eine ungefestigte Straße Richtung Laos. An der laotischen Grenze sah es eigentlich nicht anders aus - die noch freundlicheren Grenzbeamten wunderten sich zunächst warum wir nicht mit den Bus gekommen waren, testeten uns mittels Fieberthermometer auf den H1N1-Virus und verkauften uns dann unser Visum für Laos. Zum Glück kam dann auch gleich das Angebot von zwei jungen Mopedfahrern ins 40km entfernte Muang Mai gebracht zu werden. Die Vorstellung noch zwei Stunden mit dem Rucksack auf den Schultern auf einem Moped über kurvenreiche und bergige Schotterstraßen und Sandpisten zu fahren war zwar nicht überwältigend, aber hatten wir eine andere Wahl? -Nein. Mit 25$ pro Person waren wir dabei und schon ging es los! Witzigerweise überholten wir schon nach wenigen Kilometern den Bus, den wir früh morgens verpasst hatten - ein LKW war auf der Straße hängengeblieben und der Bus kam nicht mehr weiter. So gesehen hatten wir es besser getroffen als die anderen, die seit Stunden in der Hitze warten mussten. Die Fahrt war aber sehr anstrengend, schon nach einer Stunde spürten wir jeden einzelnen Knochen und wir waren sehr erleichtert als wir heil in Muang Mai ankamen. - unsere Mopedfahrer waren aber wirklich top und hatten gut auf uns aufgepasst!
Muang Mai, 04.03.-05.03.2010
In Muang Mai wurden wir in das Guesthouse einer sympathischen aber sehr zurückhaltenden Familie - wir hatten das Gefühl, das in diesem Ort noch nicht sehr viele westliche Touristen übernachtet hatten. Aufgrund von Verständigungsproblemen aßen wir sowohl zu Mittag als auch am Abend Nudelsuppe, Strom gab es nur von 18:00 - 21:00, die Dusche war ein Kübel mit einem kleinen Schafferl und eiskaltem Wasser (das aber wieder unsere Lebensgeister weckte), aber das Zimmer war supersauber und obwohl das Bett steinhart war freuten wir uns schon auf die lange Nacht in der wir uns endlich etwas ausschlafen konnten. Wir verbrachten einen wirklich schönen Nachmittag im noch sehr urprünglichen Laos und konnten vom etwas windschiefen Restaurant das ganze Dorf bei diversen Tätigkeiten am Fluss beobachten (spielen, Wäsche waschen, Auto oder Moped waschen und natürlich Körperhygiene).


das Restaurant unseres Guesthouse
Muang Mai - Muang Khoua, 05.03.-06.03.2010
Am nächsten Morgen sollte der öffentliche Bus zwischen 08:30 und 09:00 von Muang Mai nach Muang Khoua fahren - wir hatten noch immer nicht gelernt, dass es am besten ist zum Busbahnhof zu gehen und vertrauten den Leuten aus unserem Guesthouse, als die meinten wir sollen im Restaurant warten, da der Bus hier ja sowieso vorbei fährt und die Abfahrtszeit immer wieder variiert. Dieser Mini-Bus hollte uns zwar wirklich ab, jedoch war er bereits so voll, dass wir uns am Gang auf unsere Rucksäcke setzten mussten. Mit leerem Magen und noch immer nicht ganz ausgeschlafen machten wir es uns am Boden bequem, mussten aber feststellen, dass der vollkommen überladene Bus noch immer Passagiere am Straßenrand einsammelte. Und schon nach wenigen Kilometern kam der nächste Schock - eine Straßensperre, die Weiterfahrt war erst in 1,5 Stunden wieder möglich. Wir stiegen also erstmal alle aus dem Bus aus, Schatten gabe es weit und breit keinen und verwundert fragten wir uns wo den überhaupt die Straße sein soll, auf der wir später weiterfahren würden,...
unser vertrauenserweckende Bus ;-)
Und wo ist die Straße nach Muang Khoua?
Noch einer weitere Straßensperre und eine halbe Stunde zusätzlicher Wartezeit später ging es mit lauter laotischer Pop(?)-Musik weiter über die staubigen Straßen. Wir hatten das Gefühl, noch schmutziger als auf dem Moped zu sein. Zu uns gesellten sich noch ein paar Reissäcke und Fahrgäste, wir versuchten es mit Humor zu nehmen und waren ganz froh nicht all zu gut aus den Fenster sehen zu können - die Abgründe waren doch relativ nah und unser Vertrauen in den Bus nicht sehr groß. Der Busfahrer hat seine Sache aber gut gemacht und wir kamen gegen 15:00 hei in Muang Khoua an.
schaut ja eigentlich ganz gemütlich aus,...
Muang Khoua ist ein nicht viel größerer Ort als Muang Mai, da aber fast alle Traveler vor oder nach dem Grenzübergang hier ihren ersten Stopp machen, sind die Guesthouses schon mehr auf Touristen eingestellt. Strom und Toilettenspülung gab es hier zwar auch nicht, dafür aber warmes Wasser. Mit Internet oder einem Handynetz braucht man jedoch nicht rechnen. Glücklicherweise gab es hier aber eine Bank die unsere € einwechselte. Um die Bustickets kaufen zu können hatten wir nämlich schon 10€ zu einem unglaublich schlechten Kurs in unserem Guesthouse wechseln müssen. Prinzipiell empfiehlt es sich in den ländlichen Gebieten von Laos Dollar dabei zu haben - der Euro ist noch nicht ganz so bekannt.
In Muang Khoua herrschte große Aufregung da der amerikanische Botschafter erwartet wurde.
Am nächsten Tag wollten wir mit einem Boot weiter nach Nong Kiao - hierfür ist es aber notwendig, dass man mindestens zu zehnt ist - ansonsten wir die ganze Fahrt ziemlich teuer und da uns der Grenzübergan schon relativ viel gekostet hatte wollten wir uns nicht nocheinmal in Unkosten stürzen. Noch hatten wir bis auf einem Dänen der mit dem Fahrrad durch Südostasien unterwegs ist nicht viele andere Touristen gesehen und wir hofften, dass im Laufe des Abends noch ein paar ankommen würden. Da an diesem Tag aber eigentlich kein Bus aus Vietnam kommen sollte hatten wir nicht so große Hoffnung. Alex hatte von der Fahrt im Bus starke Kopfschmerzen und so zogen wir uns relativ früh in unser Zimmer zurück.
aufgefädelte Jugendliche die den Botschafter begrüßen sollten
Am nächsten Morgen machten wir uns um 7:30 auf den Weg zu den Booten - Fahrpreise und Boote müssen nämlich hart verhandelt werden. Der Däne vom Vortag war auch schon da und wollte samt Rad auch stromabwärts Richtung Süden. Wenig später gesellten sich noch Lina und Tom aus Hamburg zu uns und meinten, dass gestern Abend wohl doch noch einige Leute aus Vietnam angekommen sind (auch auf eigene Faust und noch viel erledigter als wir) und das die Chancen gut stünden, dass noch ein paar Leute mitfahren würden. Also begannen Alex und Tom schon mal mit den Verhandlungen. Wenn genügend Fahrgäste da sind (ab 10) gibt es nämlich einen fixen Preis pro Person, ansonsten muss man das Boot um 1.200.000 KIP chartern. Schließlich kamen aber noch eine Deutsche, eine Französin, zwei Amerikaner und ein Burgenländer der unbedingt mit seinem Moped mitfahren wollte. Nun waren wir zwar 10 Personen aber die Bootsfahrer wollten extra Geld für das Fahrrad und das Moped also mussten wir weiterverhandeln. Um ca 9:30 hatten wir es aber geschafft, wir zahlten insgesamt 1.200.000 KIP und konnten das eher kleine Boot beladen. Ich machte mir so meine Gedanken wie das Moped auf das Boot kommen sollte, aber ja in Asien lautet die Devise "everything is possible",...
Platzverteilung auf dem Boot
Nach fünf Stunden angenehmer Fahrt vorbei an spielenden Kindern, Büffelherden (wir haben zum ersten Mal weiße Büffel gesehen) und 1900m hohen Karstbergen und beeindruckenden Gebirgsformationen kamen wir in Nong Kiao an. Während der Fahrt hatten wir uns mit Lina und Tom so gut unterhalten, dass wir uns gleich gemeinsam auf Zimmersuche begaben und am Abend gemeinsam Essen gingen.

Sa Pa - im Norwesten Vietnams

Sa Pa, 01.03. - 02.03.2010
Die Zugfahrt von Hanoi nach Lao Cai (von dort ging es mit einem Mini-Bus weiter nach Sa Pa) war wesentlich angenehmer als unsere letzte Zugfahrt. Die Abteile sahen wirklich so aus wie auf den Bildern die man uns im Reisebüro gezeigt hatte - alles war sehr sauber und wir konnten richtig gut schlafen. Im Cat Cat View Hotel bekamen wir ein großes Zimmer und vom Gemeinschaftsbalkon und dem Dachrestaurant hatten wir einen guten Ausblick auf das Cat Cat Village und die umliegenden Berge.
In Sa Pa trifft man auf viele Frauen in Tracht aus den umliegenden Minderheiten-Dörfern. Sie kommen vor allem in die Stadt um das, von Ihnen hergestellte Kunsthandwerk, zu verkaufen. In dieser Gegend trifft man vor allem auf Frauen der Black Hmong`s und Red Dao`s.
Noch am Vormittag borgten wir uns ein Moped aus, um die umliegenden Dörfer (Ta Phin, Thac Bac und Cat Cat) und einen Wasserfall zu erkunden. Beim Abendessen tranken wir nach zwei Monaten unser erstes Glas (chilenischen) Rotwein - hervorragend hat er geschmeckt!
Am zweiten Tag in Sa Pa machten wir gemeinsam mit zwei Französinnen eine geführte Treckingtour in zwei Dörfer in denen die Minderheiten des Nordens ein ziemlich hartes Leben führen. Die 20jährige GiGi die selber aus einem der Dörfer kommt und sich selber Englisch beigebracht hat (sie sprach unglaublich gut) war unser aufgeweckter Guide der uns viel über das Leben im Dorf erzählen konnte. Da wir am Anfang nur die normale Straße entlang gingen rechneten wir schon mit einem eher gemütlichen Spaziergang, aber da hatten wir uns geirrt: schon bald ging es steil bergab und da wir das Tal durchqueren mussten auch wieder steil bergauf. Ziel waren die Dörfer Lao Chai und Ta Van. Aber die wunderschönen, zur Zeit durch die Trockenzeit braun gefärbten Reisterrassen und die gute Unterhaltung mit den Frauen aus den Dörfern waren die Anstrengung wert. Insgesamt ist Sa Pa schon ziemlich touristisch aber uns hat es trotzdem sehr gut gefallen.
Alex und Verkäuferinnen der Red Dao`s
Black Hmong Woman
Als wir am Abend an einem Reisebüro vorbei gingen, entdeckten wir, dass Busfahrten von Dien Bien Phu nach Laos angeboten werden und bekamen auch die Info, dass das Visum "upon arrival" kein Problem ist. Erleichtert kauften wir uns zwei Tickets, der Travel Agent versicherte uns, dass wir ihn von Dien Bien Phu einfach nur anrufen müssten um ihm zu sagen in welchem Hotel wir wohnen und dann würden wir am 4.3. um 5:30 in der Früh vom Bus abgeholt werden. Aber das ist eine andere Geschichte,...

Samstag, 27. Februar 2010

Hoi An und wie es weiter geht

..Tierchen die unseren Weg kreuzen,..

eine Spinne in My Son
jede Menge (harmlose) Riesenkäfer die gerne Mal von der Decke stürzen in Hoi An
Hoi An und My Son 23.02. - 26.02.2010
Mit einem Open Tour Bus ging es von Hue weiter nach Hoi An. Wir finden die Open Tour Busse immer etwas mühsam, weil es nicht eine Busstation gibt zu der alle Fahrgäste kommen müssen, sondern der Bus alle Touristen oder Vietnamesen vom Hotel bzw. zu Hause abholt. Das ist zwar nett gemeint, hat aber den Effekt das man immer 1-2 Stunden am gleichen Ort herumkreist, bis alle eingesammelt sind, noch dazu sind die Busse meistens überbucht und dann ist das Chaos perfekt. Passagiere die keinen Platz mehr finden, müssen dann auf einem Plastiksessel am Gang Platz nehmen,..
Da es in Hoi An eher heiß war, suchten wir uns ein nettes Hotel mit einem Pool um uns zwischendurch auch abkühlen zu können.
Die Altstadt von Hoi An ist in den vergangenen 200 Jahren unverändert geblieben, insgesamt 800 einzelene Oblekte wurden in die Liste des Unesco Weltkulturerbes aufgenommen - sie ist wirklich wunderschön, allerdings auch ziemlich touristisch - das ist wohl die Kehrseite des Unesco Weltkulturerbes, die Städte werden immer bekannter und unzählige Souveniershops machen an jeder Ecke auf. Die engen Gassen, alten Häuser und alten Booten am Fluss sind aber auf jeden Fall sehenswert und laden dazu ein mehrere Tage in Hoi An zu verbringen. Außerdem kann man in Ha Noi wirklich ausgezeichnet, aber auch günsitg, essen. Am ersten Abend waren wir im "Blue Dragon", einem Restaurant, dass Straßenkinder in Vietnam unterstützt, und fanden endlich karamelisiertes Schweinefleisch, das wir von unserer ersten Vietnamreise so gut in Erinnerung hatten, auf der Karte - zusammen mit Blattspinat und Reis war es auch ein paar Jahre später wieder ausgezeichnet. Am zweiten Tag gingen wir zu "Mr. Rin", einem Restaurant, das aus einem Zusammenschluss verschiedener Straßenküchen besteht und Abends ins "Cáfe des Amis". Im Cáfe des Amis gibt es täglich wechselnde Menüs (man kann zwischen vegetarisch/Seafood/Fleisch wählen). Bevor das Essen nicht auf dem Tisch steht, weiß man eigentlich auch nicht was man bekommen wird und lernt so auch einmal etwas kennen, das man sich sonst vieleicht nicht von der Karte bestellt hätte.
My Son
Von Hoi An aus unternahmen wir einen Ausflug zur 40km entfernten, auch zum Unesco Weltkulturerbe gehörenden, Tempelstadt My Son. My Son war die heiligste Städte der Cham-Zivilisation und liegt landschaftlich wunderschön mitten im Dschungel. Heute sind noch ungefähr 70 Gebäude des gesamten Komplexes erhalten. Die Ruinen wurden während der US-amerikanischen Bombardierungen schwer beschädigt. Noch heute ist das Gelände nicht vollständig von detonierten Munitionen gesäubert: es empfiehlt sich daher nur auf den angelegten Wegen zu bleiben. Wir starteten unseren Ausflug bereits um 06:30 um einerseits vor den Reisebussen dort zu sein und in Ruhe fotografieren zu können und andererseits um der Mittagshitze zu entgehen. Da man nur ungefähr eine Stunde für den Rundgang braucht waren wir bereits um 10:00 zurück beim Hotel und entschieden uns den restlichen Tag gemütlich am Pool zu verbringen. Wir lernten ein deutsches Paar kennen, das selber schon viel gereist ist und hatten daher viel zu bequatschen und konnten auch ein paar Tipps für Australien abstauben. Beim etwas verspäteten Mittagessen trafen wir dann auch noch auf zwei Salzburger, die Alex (den österreichischen Dialekt nicht mehr kennend? ;-)) für Bayern gehalten hatte. Insgesamt war es trotz frühen Aufstehen ein sehr gemütlicher und netter Tag.
Am 26.2. in der Früh packten wir wieder unsere Sachen - es ging zurück nach Hanoi. Diesmal mit dem Nachtzug (Abfahrt war bereits um 14:50). Wir hatten uns eigentlich auf die Zugfahrt gefreut und waren, da die vietnamesischen Züge einen sehr guten Ruf haben, davon ausgegangen eine angenehme Nacht mit viel Schlaf zu verbringen. Als wir mit einer Stunde Verspätung starteen, sah der Zug auf den ersten Blick nicht viel anders aus als die indischen Züge - vieleicht ein bißchen sauberer, der größte Vorteil gegenüber den indischen Zügen sind aber bestimmt die verschließbaren Abteile. Wir hatten Softsleeper Abteile in denen es insgesamt vier Liegen gibt gebucht (das entspricht in Vietnam der ersten Klasse - ansonsten gibt es noch Hardsleeper-Abteile mit insgesamt sechs Liegen, diese sollen jedoch extrem hart sein). Zunächst freuten wir uns, dass wir fürs Erste alleine im Abteil waren, machten es uns gemütlich und begannen zu lesen. Es dauerte allerdings nicht lange bis Alex die erste Kakerlake entdeckte - wir hofften dass es bei dieser einen bleiben würde, wurden aber bald enttäuscht, anscheinend wimmelte es in diesem Zug von Kakerlaken und wir hatten das Gefühl die meisten hatten es sich in unserem Abteil gemütlich gemacht. Für uns war nun klar, dass wir das Licht die ganze Nacht nicht abdrehen würden (wir gingen davon aus dass dann noch mehr Tierchen aus den Ritzen gekrochen wären) und wohl kaum ein Auge zumachen würden. Die anderen zwei Liegen wurden erst nach Mitternacht belegt, die beiden Mitreisenden gingen zwar gleich schlafen, liesen aber zum Glück das Licht brennen - was uns, nachdem sich eine Kakerlake es schon auf Alex seinem Schuh gemütlich machen wollte nur recht war. Langsam aber doch ging auch diese Nacht vorbei und wir checkten um 6:30 am nächsten Tag in unserem Hotel in Hanoi ein. Das Zimmer durften wir zum Glück gleich beziehen und so holten wir in den nächsten drei Stunden den verpassten Schlaf nach.
Nach einer stärkenden Pho (die beste bis jetzt in einem gleichnamigen Lokal in der Altstadt von Hanoi, in dem hauptsächlich Vietnamesen essen) versuchten wir in Hanoi unsere Weiterreise nach Sa Pa zu organisieren. Ein klein wenig genervt von der unbequemen Busfahrt und der schlaflosen Zugfahrt versuchten wir eine "Private Tour" zu organisieren - diese private Tour ist auch deshalb notwendig, da wir nicht mehr zurück nach Hanoi, sondern von Nordwest-Vietnam direkt nach Laos einreisen möchten. Bald stießen wir allerdings auf die gleichen Probleme wie bereits 2005 in Südvietnam: sämtliche Reisebüros versuchen immer nur ihre vorgefertigten Touren zu verkaufen, wenn man etwas anderes möchte stößt man meist auf totales Unverständnis und bekommt meist zu hören, dass dies nicht möglich ist. Besonders schlechte Erfahrungen hatten wir bis jetzt mit dem Sinh-Café, das von sämtlichen Reiseführern wärmstens empfohlen wird. Nach drei erfolglosen Besuchen in verschiedenen Reisebüros, versuchten wir es noch ein letztes Mal in unserem Hotel (meine Friseurin hatte mir in Wien den Tipp gegeben, Fahrer direkt im Hotel zu buchen) und letztendlich bekamen wir fast das was wir wollten. Wir werden heute Abend mit dem Nachtzug nach Sa Pa fahren (ja, wir fahren wieder Zug aber sind optimistisch dass wir diesmal einen besseren Zug erwischen ;-)), dann werden wir zwei Tage in Sa Pa die Gegend erkunden und am dritten Tag holt uns ein Fahrer ab, um uns nach Dien Bien Phu zu bringen - dies wird eine lange Fahrt durch die Berge und wir hoffen auf einen vertrauenswürdigen Fahrer. Von Dien Bien Phu, werden wir dann mit einem Local Bus zur ungefähr vier Stunden entfernten Grenze fahren, dann geht es noch vier Stunden weiter in den nächsten Ort mit Infrastruktur in Laos.
Da wir bis jetzt noch kein laotisches Visum haben, birgt die Einreise nach Laos ein paar Unsicherheiten. Im Sinh Café hatte man uns z.B. gesagt, dass man an diesem Grenzübergang kein Visum bekommt, und dass wir von woanders einreisen müssen und auf jeden Fall zurück nach Hanoi müssen - man hört allerdings immer wieder dass dies eine Masche von Reisebüros ist, damit sie beauftragt werden die Einreise nach Laos zu organisieren. In unserem Hotel hat man uns wiederrum gesagt, dass sowohl die Einreise als auch der Visa-Antrag an dieser Grenze kein Problem sein sollte. Was wir auch noch nicht wissen ist, ob der Bus der uns an die Grenze bringt, dann dort auf uns wartet, oder ob wir dann an der Grenze auf den nächsten Bus warten müssen,... Es wird also spannend - wir haben jedenfalls genügend Dollar und Passfotos dabei und sind optimistisch gestimmt :-).
Also - heute um 21:50 starten wir nach Sa Pa - das nächste Mal melden werden wir uns vorraussichtlich aus Laos!

Montag, 22. Februar 2010

Kein Facebook in Vietnam

Nach ein paar erfolglosen Versuchen in Vietnam uns in Facebook einzuloggen, googelten wir mal "Facebook + Vietnam" und stellten fest, dass die Seite anscheinend vom Staat gesperrt ist. Irgendwie unglaublich aber wahr! - also nicht wundern wenn wir über dieses Medium nichts mehr von uns hören lassen,...

Hue - auf den Spuren der letzten Kaiser

im Kaiserpalast, Hue
gefrässige Karpfen im Thai Dich-Teich im Kaiserpalast in Hue

21.02.-23.02.2010
Nach unserer unbequemen Busfahrt checkten wir im Tran Ly Hotel, einem Budget-Hotel das sehr sauber und gemütlich ist, ein. Eine schnelle Dusche, umziehen und ein verfrühtes Mittagessen später, waren wir schon unterwegs zur Kaiserstadt. Hue ist die historische Hauptstadt von Vietnam (1802-1945) und Sitz der letzten Kaiser. Die Stadt liegt am Ufer des Song Huong, dem Parfümfluss. Hue war lange Zeit religiöses und kulturelles Zentrum des Landes.
Kaiserpalast und Zitadelle
Innerhalb einer dreifach ummauerten Zitadelle, nach chinesischem Vorbild, befindet sich die Palastanlage, die noch einmal ummauert ist. Ganz im Zentrum der Anlage befand sich die verbotene purpurene Stadt, zu der nur der Kaiser und seine engsten Vertrauten Zutritt hatten. Der Glanz des Hofes verschwand mit dem Beginn der französischen Kolonialzeit. 1968 erlebte sie ihren Tiefpunkt - die Stadt wurde von nordvietnamesischen Truppen gestürmt. Nach wochenlangen Kämpfen zogen sich die Viet Cong zurück und der alte Kaiserpalast wurde vor seiner endgültigen Zerstörung bewahrt.

Kaisergräber
Nach dem wir uns am nächsten Tag erstmal ausgeschlafen hatten, organisierten wir uns zwei Moped-Driver zur Besichtigung der Kaisergräber die ungefähr 10km außerhalb der Stadt liegen. Die meisten Kaiser hatten bereits zu Lebzeiten jahrelang an ihrer Anlage herumgebastelt.
Grab von Tu Duc (auch: Lang Khiem = Grab der Bescheidenheit)

Grab von Khai Dinh
Diese Anlage ist eine Mischung aus neobarocken Anwesen und vietnamesischen Palast. Sie ist noch im Originalzustand erhalten, der graue und dunkle Beton wirkt etwas schwer und bedrohlich, vor allem wenn es so bewölkt ist, wie zu dem Zeitpunkt zu dem wir dort waren.
Auf der Fahrt zu den Gräbern kamen wir an wunderschönen, saftig grünen Reisfeldern vorbei und machten noch einen kurzen Zwischenstopp bei der Thien-Mu-Pagode. Vietnam zeigt seine Schönheit vor allem dann, wenn man den Städten den Rücken kehrt und Ausflüge in das Hinterland unternimmt.

Sonntag, 21. Februar 2010

Die geplante Route in Südostasien

Vietnam: Hanoi - Hue - Hoi An - Ha Long Bay (mit Zwischenstopp in Hanoi) - Son La- Sa Pa - Dien Pien Phu (Grenze zu Laos) - Laos: Nam Ou/Nong Kiao (Bootstour) - Luang Prabang - Vang Vieng - Vientiane - Thailand: Ayutthaya - Bangkok - (Ko Chang?) - Kambodscha: Angkor - Phnom Penh - Vietnam: Ho-Chi-Minh-Stadt - Singapur.

Änderungen sind natürlich nicht ausgeschlossen!